Gebietskonferenzen

Die Gebietskonferenzen sind Bürgerbeteiligungsforen; dabei geht es um das Kiezleben nach 2016 ohne Quartiersmanagement.

Bisher wird die Strukturverbesserung in unserem Wohngebiet personell und finanziell durch das Quartiersmanagement vorangetrieben, die Mitarbeiter dort fördern auch bürgerschaftliches Engagement und den Meinungsaustausch untereinander sowie gemeinsame Aktionen. Sie erkennen Diskussionsthemen und Probleme im Kiez. Wir alle profitieren davon; zu erkennen an der neuen Attraktivität unseres Viertels, der Wiederbelebung des Straßenlebens und unseres gemeinsamen friedlichen Miteinanders. Wie gesagt, ab 2016 müssen wir – Bezirksamt, Gewerbetreibende, Künstler und Bürger – das allein schaffen. Den Prozess der Übergangsphase, in dem wir uns momentan befinden, nennen Soziologen und Verwaltungsexperten „Verstetigung“. An dem Prozess der Verstetigung arbeiten das Quartiersmanagement und das Bezirktsamt gemeinsam mit professionellen Stadtentwicklern wie Urban Plus und LPG – Landesplanungsgesellschaft. Wir Bürger und Bewohner sind in diesem Übergangsprozess zur Mitgestaltung und Mitbestimmung ausdrücklich aufgerufen.

In dieser Phase des Wandels können wir Bewohner vom Reuterkiez mitbestimmen um:

  1. Die Erfolge der letzten 15 Jahre zu sichern
  2. Herauszufinden, wie wir als Bürger in unserem Kiez miteinander leben wollen.
  3. Die Zusammenarbeit zwischen Bezirksamt und Bewohnern dauerhaft zu sichern.

Die EIR hat in diesem Rahmen bereits Interviews für die Bestands- und Bedarfsanalyse für ein Kiezleben ohne Quartiersmanagement gegeben und wir haben uns aktiv bei den beiden Gebietskonferenzen eingebracht und uns mit anderen Initiativen im Kiez neu vernetzt.

Speziell wir von der Elterninitiative Reuterkiez e.V. treten dafür ein, dass im Wohnviertel eine Koordinierungsstelle erhalten bleibt, welche die Initiativen und Aktionen im Kiez zusammenführt, Mitbestimmungsgremien unterstützt, mit Infrastrukturen und Ansprechpartnern unterstützen kann. Hilfreich wäre auch eine Art „Kiezkasse“, aus der kleinere Projekte und Vorhaben von Kiezinitiativen finanziert werden können.